Fallstudie · Frankfurt am Main

Fallstudie Frankfurt: 31.894 € Ersparnis pro Jahr

Eine Hausverwaltung in Frankfurt am Main mit über 100 Lieferstellen – Strom, Gas und Wärmestrom – zahlte 170.162,56 € im Jahr. Nach der gebündelten Ausschreibung sind es 138.268,12 €. Differenz: 31.894,44 € pro Jahr, rund 18,7 Prozent. Umgesetzt und abgerechnet.

31.894 €
Ersparnis pro Jahr
ca. 18,7 %
Kostenreduzierung
über 100
Lieferstellen
1.517.823 kWh
Jahresverbrauch

Ausgangssituation

Eine Hausverwaltung in Frankfurt am Main betreute einen Bestand mit über 100 Lieferstellen für Strom, Gas und Wärmestrom. Die Verträge waren über Jahre gewachsen, mit unterschiedlichen Laufzeiten und unterschiedlichen Preisen je Lieferstelle. Ein Gesamtüberblick über die tatsächlichen Energiekosten des Bestands existierte nicht.

Das ist kein Versäumnis, sondern eine Frage der Kapazität: Hundert Verträge prüft niemand nebenbei. Genau in dieser Größenordnung entstehen die Abweichungen, die im Einzelfall unauffällig bleiben und in der Summe deutlich werden.

Verbrauchsdaten & Eckdaten

  • Objekttyp: Hausverwaltung, Großbestand
  • Lieferstellen: über 100
  • Energiearten: Strom, Gas, Wärmestrom
  • Jahresverbrauch: 1.517.823 kWh
  • Kosten vorher: 170.162,56 € / Jahr
  • Kosten nachher: 138.268,12 € / Jahr
  • Ersparnis: 31.894,44 € / Jahr (ca. 18,7 %)
  • Region: Frankfurt am Main (bundesweit betreut)
  • Status: umgesetzt und abgerechnet

Vorgehen

Am Anfang stand das Lieferstellen-Audit: sämtliche Zähler des Bestands erfasst, Verbräuche zugeordnet, Laufzeiten und Kündigungsfristen dokumentiert. Erst dadurch entstand die Grundlage für einen belastbaren Vergleich – vorher lagen die Daten über Rechnungen mehrerer Versorger verteilt.

Erfasst wurden dabei auch die Wärmestromzähler. Sie laufen in größeren Beständen häufig unbemerkt in der Grundversorgung weiter, weil sie bei Ausschreibungen schlicht übersehen werden.

Anschließend wurden die Lieferstellen gebündelt am Markt ausgeschrieben. Die Angebote wurden nach Preis, Laufzeit, Abrechnungsmodalitäten und Eignung des Versorgers für die Wohnungswirtschaft bewertet. Den Wechsel haben wir vollständig begleitet.

Ergebnis

Die Energiekosten des Bestands sanken von 170.162,56 € auf 138.268,12 € pro Jahr. Das sind 31.894,44 € weniger, rund 18,7 Prozent – wiederkehrend, nicht einmalig.

Bemerkenswert ist dabei weniger die Höhe als der Ausgangspunkt: Der Bestand war nicht auffällig schlecht aufgestellt. Es gab keinen einzelnen groben Fehler, den man hätte korrigieren müssen. Der Betrag ergibt sich aus vielen Lieferstellen, an denen jeweils ein überschaubarer Betrag zu viel gezahlt wurde.

Kundenmehrwert

Der Frankfurter Bestand wurde vollständig von unserem Standort im Ruhrgebiet aus betreut. Energieeinkauf ist nicht ortsgebunden: Netzentgelte und Konzessionsabgaben sind regional unterschiedlich, die Struktur der Ausschreibung ist es nicht.

Für die Hausverwaltung entstanden dabei keine Kosten. Unsere Vergütung ist im Lieferantenpreis enthalten und wird vom Versorger getragen – das Lieferstellen-Audit, die Ausschreibung und die Begleitung des Wechsels werden nicht gesondert berechnet.

Fazit

Viele Hausverwaltungen führen ihre Energieverträge über Jahre unverändert fort. Bei über 100 Lieferstellen an unterschiedlichen Standorten ist das nachvollziehbar – niemand prüft nebenbei hundert Verträge. Genau dort entstehen die Abweichungen, die einzeln unauffällig bleiben und in der Summe fünfstellig werden.

Der übliche Anlass für eine Prüfung ist ein auslaufender Vertrag, ein Eigentümerwechsel oder ein neu übernommenes Objekt. Sinnvoll ist sie immer dann, wenn der Bestand über mehrere Versorger verteilt ist oder seit mehr als zwei Jahren nicht am Markt verglichen wurde.

Fokusbereiche

HausverwaltungGroßbestandEnergieausschreibungWärmestromLieferstellenmanagementBundesweit

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