Allgemeinstrom für Wohnanlagen richtig ausschreiben
Treppenhaus, Aufzug, Heizungspumpen, Außenbeleuchtung: Der Allgemeinstrom einer Wohnanlage wirkt klein – summiert sich über viele Objekte aber zu erheblichen Kosten. Wer ihn strukturiert ausschreibt, holt oft das schnellste Einsparpotenzial.
Was zählt zum Allgemeinstrom?
Allgemeinstrom ist der Strom für die gemeinschaftlich genutzten Bereiche einer Immobilie – also alles, was nicht einer einzelnen Wohnung zugeordnet ist. Dazu gehören typischerweise Treppenhaus- und Außenbeleuchtung, Aufzug, Heizungs- und Umwälzpumpen, Tiefgarage, Klingel- und Türanlage sowie Pumpen der Entwässerung.
Warum Allgemeinstrom oft zu teuer ist
Weil die Beträge pro Objekt überschaubar wirken, bleibt der Allgemeinstrom im Tagesgeschäft gern liegen. Genau das nutzen Grundversorgungstarife aus: Viele Zähler laufen jahrelang in teuren Standardtarifen, ohne dass je verglichen wurde. Über einen ganzen Bestand hinweg entstehen so unnötige vier- bis fünfstellige Mehrkosten pro Jahr.
So schreiben Sie Allgemeinstrom richtig aus
Der saubere Weg: zunächst alle Allgemeinstrom-Zähler erfassen (siehe Lieferstellenmanagement), Verbräuche zusammentragen und dann gebündelt am Markt ausschreiben. Durch das Volumen mehrerer Objekte werden bessere Konditionen möglich, als wenn jede Wohnanlage einzeln verhandelt. Wichtig sind passende Laufzeiten und der rechtzeitige Blick auf Kündigungsfristen.
Umlage auf die Eigentümer
Allgemeinstrom ist in der Regel über die Betriebskosten umlagefähig. Günstigere Konditionen senken also direkt die Nebenkosten Ihrer Eigentümer und Mieter – ein Argument, das sich in der Eigentümerversammlung gut vertreten lässt, wenn die Auswertung nachvollziehbar dokumentiert ist.
Allgemeinstrom – kurz erklärt
Strom für gemeinschaftliche Bereiche: Treppenhaus- und Außenbeleuchtung, Aufzug, Heizungspumpen, Tiefgarage, Klingel- und Türanlagen.
Oft ja – vor allem, wenn mehrere Objekte gebündelt werden. Erst die Prüfung zeigt das konkrete Potenzial, und sie ist kostenlos.
In der Regel ja, über die Betriebskosten. Günstigere Tarife senken damit direkt die Nebenkosten der Bewohner.
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